Nun kommen Bilder/Videos wie man es NICHT machen sollte.
Kurz gesagt, das Mac Ventil war defekt, der Lader produzierte weiter druck, wir hatten den Boostcut raus genommen (weil wir immer die billigen China Map Sensoren gefahren sind und die haben ab und an mal so eine kleine mini Ladedruckspitze gehabt, was aber ein Messfehler war) und es wurden uns mit dem LM45 Lader 6,2 bar Luft in den Motor gedrückt. Dabei ist der Motor abgekrazt sowie die Rolle und die Software. *EIN TRÄUMCHEN*
Nun wird gerade unser vorletzter Bock geschweißt (Laser) und wir werden es nocheinmal versuchen.
Endlich wieder Santa Pod. …..England hat uns wieder und wir haben uns sehr sehr gefreut.
Jacky glücklich und ich maximal nervös, denn der Rennwagen hatte auf dem Prüfstand gehalten. (dachte ich zu diesem Zeitpunkt) Nun gut die technische Abnahme war schon spannend, wir mussten unsere FIA Gurte von Links nach Rechts wechseln ….. dort ist ein FIA Symbol und das muss wohl an dem Gurt sein, welcher über die Linke Schulter kommt?! egal…. gemacht und ok. Was noch fehlte war die Richtige Launch. Wir hatten noch alles für den TB 90 stehen und mussten es auf den kleineren, aber wesentlich Effektivieren Lader ändern. Also Öl warm machen und Motor an. Alles lief zu diesem Zeitpunkt noch 1A. Launch schnell eingestellt und ab ins Line up.
Burnout = ok ….Start ….. und nach ca 200 Metern machte es BUMMMMMMM …. leck mich am Arsch habe ich mich geärgert…… selten so sauer gewesen…….. das alles wieder für 200-300 Meter …….. aber der Motor lief noch !!! Ok…am Freitag ist dann nicht viel geschehen…. selbst das Medikament Alkohol wollte meinen Hals nicht passieren ….. ich war am ENDE !!!! Und kurz davor die Klamotten hinzuwerfen und nach Hause zu fahren. Am Samstag dann die Erholung und nachsehen, was da abgeraucht war.
Die Stehbolzen hatten das geschweißte Stück Gehäuse mitgenommen und alles rausgerissen ….. SUPER !!!!! Lecko mio also nicht unsere Schuld, sondern mies geschweißt ……hatte ich mal schweißen lassen. Egal war nun im Arsch und nix mehr fahren ….
Hier noch so ein happy Stehbolzen der versucht hat das ganze aufzuhalten ….. bei dem Versuch aber abgerissen ist …… oh wie wunderschön …… ich könnte KOTZEN !…. Wir sind dann doch bis zum ENDE der Veranstaltung geblieben.
Ich mache es kurz. Bei Fragen bitte die +49 172 3926883 anrufen oder per Whatsapp ich versuche zeitnah zu antworten.
Veranstaltung: – aussuchen und anmelden …..das bekommt jeder hin ! Unterlagen: – DFDS PDF Buchung ausgedruckt,DFSD Zettel über privat goods (ganz unten zum runter laden), DEKRA Nachweis über euren Rennwagen, Reisepässe, Geduld und ein bisschen Englisch kenntnisse. Fähre: – Santa Pod (SPRC) hat unter LINK die PDF zum buchen der Fähre benutzen. (wichtig keinen Sprit mitnehmen) wer dennoch was mitnehmen möchte, es kann nur Methanol angemeldet werden, muss das als „DANGEROUS GOODS“ anmelden. (Alles andere an Treibstoff kann NICHT mit rüber genommen werden !!!!!!) Dazu wird folgendes benötigt: #Eori Nummer Deutschland#Eori Nummer England# CMR(da steht dann die Menge-Frachtbrief)#Aufkleber(die bekommt man gegen eine Gebühr). Durch das buchen der Fähre, werdet ihr als „Goods“ (Fracht) bewertet und müsst immer bei den LKW´s in Calais oder Dünkirchen in den Check in fahren ! (wichtig) Nachdem ihr das Formular ausgefüllt habt, bekommt ihr nach versenden an DFDS in der Regel nach ca. 5 Minuten Eure Buchung. Nun habt ihr für die Inanspruchnahme der Fähre 1/2 Jahr Zeit. So lange ist die Buchung gültig. Da ihr nun als LKW und Fracht fahrt, ist es egal wann ihr am Fährhafen ankommt. Die dann freie Fähre die zur Verfügung steht, wird euch rüber schaufeln. Prozedere in Calais: -LKW Check in, dann müsst ihr euch weiter bei den LKW´s anstellen (ihr bekommt eine Fähre zugewiesen und eine Line (Linie zum Parken)) und durchfahrt erst eine Garage. Dort wird nach Besonderheiten gesucht (also nach blinden Passagieren) weiter dann kommt die Englische Grenze. Pässe Zeigen und wieder eine Garage mit dem gleichen Prozedere. Nun dürft ihr euch in eure LINE stellen (findet jeder ist 100% sehr gut ausgeschildert. Dort warten auf das „go“ zum Boarding (also beladen der Fähre) Wenn ihr losfahren sollt, müsst ihr eueren Line Zettel zeigen und dort wird ein kleiner Schnipsel abgerissen, den Rest nehmt ihr an Euch. Auf der Fähre, nehmt ihr den Schnitzel und geht zu den LKW Fahrern (Truck driver). Dort bekommt ihr ein Essen und Getränke umsonst. Ihr müsst nur euren Schnipsel (der wo die LINE steht) vorweisen. GUTEN HUNGER !!!! In Dover dann runter von der Fähre und ab nach Santa Pod ! Keine Kontrollen ….maximal Pass. GUTES RENNEN Prozedere in Dover: – LKW check in….. ihr müsst nur euren Pass Zeigen und die Buchung vorweisen und den DFDS Zettel mit privat goods. Wieder in Calais: – auf der Spur mit allen anderen LKW´s und PKW´s fahren. Ihr hat nichts zu verzollen. Maximal Passkontrolle.
das War es auch schon. Was ich bis jetzt noch nicht gefunden habe, ist der Link zu dem Zettel privat goods von DFDS. Als download habe ich nur unseren Zettel als Bild.
Alle Matrosen an Bord, das Schiff legt ab, wir stechen in See nach England 🙂 Santa Pod wir kommen 🙂 Die National Finals vom 22-24 September werden durch unseren wunderschönen Rennwagen in der Klasse Super Comp bereichert 🙂 hi hi hi hi ….
Wir sind in dem Glauben, dass unser Rennwagen dort läuft und dank seiner Leistung ( PS + NM ) auf der Rennstrecke in Santa Pod bestens aufgehoben ist. Sollte uns da wieder, wie letztes Jahr, alles um die Ohren fliegen, so haben wir noch eine Woche später (30-09-23 bis 01-10-23) das Glück, auf der Strecke in Zerbst zu starten . Dort auch wieder in der Klasse Super Comp.
Nach dem Umbau vom TB 90 zu TB 80 wussten wir ja schon, dass der Lader geil ist….aber so geil, dass war uns nicht klar…. Aktuell haben wir den Motor so abgestimmt, dass wir VIEL Drehmoment haben! Leistung ist dabei nicht ganz so wichtig. Es herrschen zur Zeit ca. 973 NM und 841 PS im Motor. Ich denke mal damit kann man fahren. Der Weg dahin, ich hatte ihn vergessen: Der Motor wurde ja auf gemacht, um Lager zu wechseln. Sie sahen SUPER AUS! Hätte ich mir sparen können …aber egal so sind wir sicher. Beim Zusammenbau konnte ich mir eine kleine Malerei nicht verkneifen.
EGAL, auf der Rolle hat der Motor dann nach zwei Läufen die Ölpumpenwelle abgerissen.
Und zu guter letzt ist uns dann die Verbindung, Lader zum Plenum gerissen. Ich hatte dort eine AlphaLoc Schelle montiert, diese hat aber die Belastung nicht ausgehalten. Daher muss es nun herkömmlicher Schlauch bewältigen.
Und, weil ich ja wieder am schrauben war, habe ich direkt den Ölfilter genauer unter die Lupe genommen.
Lauter Flusen und ein paar Reste von der Ölpumpe konnte ich finden. Meine Fresse, es wird immer besser. Nun wird noch die Verbindung getestet, ob sie auch im Rennen hält kann ich jetzt nicht sagen, aber wir versuchen auf der Rolle die Lastzustände dementsprechend herrschen zu lassen. Also wie immer …Daumen drücken das wir nicht kaputt machen….. ich berichte 🙂