2024

Der Mitwoch ist rum, und der hat gehalten Motor 🙂 🙂
Nach wirklich über 17 Läufen auf der Rolle (Lastregelung) und immer so zwischen 850 und fast 1000 Nm haben wir den Motor aufgemacht.
Und dass nicht wegen dem Ă–lfilter, der sah echt SUPER aus!!!!
Sondern, weil wir einfach es nicht glauben konnten, dass fast keine Schnipsel mehr im Ă–l sind.
Also Motor auseinander…….

hier Lager Zylinder 4

Alle „weichen Lager“ CB663P-30 hatten es ĂĽberlebt und hätten noch was vertragen können. YES 🙂
Aber jetzt kommen CB663HND-30 Lager hinein, das sind die “ harten Lager“ sie vertragen mehr Druck und werden nicht weich! …dafĂĽr verzeihen sie aber auch keinen unsauberen Zusammenbau.
Nun gut, es wird alles zusammengebaut und dann geht es nach Frankreich. Mal sehen was wir da hinbekommen werden

So…wie versprochen auf die Rolle gegangen …. nach 4,2 Läufen in Chimay muss da ja noch mehr drin sein. Unser Ziel, 11-15 Läufe muss der Motor schaffen! Also weitermachen.
Am Montag hat er dann nochmals 5 Läufe „abbekommen“ und der Ă–lfilter wird immer sauberer !!!! 🙂
Hier mal ein kleines Video von einem Lauf auf unserem Dyno. Ich fahre im 1. Gang an dann Vollgas 2.-3.-4. Gang.

Geht schon ganz gut, der TrĂĽmmerhaufen…… auf dem Video ein Lauf mit schlappen 2 Bar und 705 PS mit 930 Nm. ZĂĽndung geht bei uns immer noch nicht in die 20 Grad hinein, alles schön zwischen 15-19 Grad!!! Es ist also noch viel Potenzial nach oben.
Heute, Mittwoch, werden weitere Läufe auf den Motor gefahren, mal sehen ab wann der Ölfilter STOP sagt.
Ach ja …… unsere Ă–ldruckkurve sieht nach wie vor aus, als gebe es ein schweres Erdbeben auf dem Seismografen !!!! Unsere Ausschläge gehen nach wie vor von 9 bis 4 Bar hin und her…… egal, die Lager halten und wir nehmen das jetzt mal so als gegeben hin. In der Steuerung kann man zwar einen Filter auf die Ă–ldruckkurve legen, dann sieht das alles ganz glatt und super aus , aber das haben wir nicht ….. wir tasten den Ă–ldruck eben mit 1000 Herz ab !! Vielleicht sehen wir auch den Pumpenrhythmus ….wer weiĂź….

ZurĂĽck, von einer unglaublich geilen Veranstaltung !!!!!! Ăśber 20.000 Leute !!!!! Unglaublich verrĂĽckte Autos!!!!! und ….. beschissener Regen am Samstagabend und Nacht !!!!!
Also Chimay, da waren wir schon soooo oft, jedoch nie gefahren, da auch damals zu regnen angefangen hatte. Aber dieses Jahr, da sind wir am START 🙂
Technische Abnahme durch und schon am Freitag auf die Piste. Vorsichtig gefahren, da ich die Strecke nicht kannte und alles in allem es sehr eng dort zu geht. Der Zieldurchlauf nach 400 Meter war genau 2,35 Meter breit !!!!
10,8 Sekunden gefahren… fĂĽr Take it easy nicht ĂĽbel…der Rest alles so in den 12-14 Sekunden unterwegs. Mexx war aber schon zu diesem Zeitpunkt eine 9,2 gefahren. Samstag dann 10,99 Sekunden dann 10,15 Sekunden dann noch mal 10,05 Sekunden. Mehr war da so nicht drin, da es echt zu eng war und der Grip nicht nennenswert gewesen ist. Aber der Motor hielt.

Hier ein Bild, wo ich gegen Mexx fahren sollte.


Leider ist uns in einem wichtigen Lauf ein Schlauch geplatzt !!!! So konnten wir nicht gegen Mexx antreten. Das wäre mal ein Spektakel geworden. !!!!!

So nun geht es wieder nach Hause und dann am Montag auf die Rolle, denn der Motor hält noch und wie wollen wissen, wo ist die Verschleißgrenze unserer Lager nun.

Bis dahin …..

Clastres 24

Getriebe zusammen Motor neu gelagert und ab nach Frankreich….Aber nicht mit unserer geschweiĂźten Welle. Das Lagerspiel und das damit verbundene Aussehen der Lager hat mich dazu bewogen auf unsere alte Marine Welle zurĂĽck zu greifen.

Hier die Lager nach Oschersleben, auf der ganzen Fläche hin gefressen …alle 4 Lager

Nun, -30 UntermaĂź mit jetzt 8-9 Hundertstel Millimeter Lagerspiel. Lager sind CB-663P-30 von Clivite. Und….. aber warten …. erst weiter lesen

Der Samstag in Clastres war SUPER… fĂĽr uns, da die Klasse Super Comp genau 1 Quali lauf hatte bevor es anfing wie aus Eimern zu regnen. Aber dieser erste Lauf war ganz ok…10,04 Sekunden …. und auch hier habe ich nur 1,0 Bar Ladedruck bekommen.
Sonntag dann weiter…. Wetter SUPER!!!! 2 Qualifikationslauf 10,01 Sekunden ….1,0 Bar ….. harr harr ich habe dann endlich mal 0,2 Bar mehr Ladedruck bekommen ….. 3 Lauf 11,4 Sekunden …scheiĂźe gestartet und MAP Sensor ist gestorben!!! Wasserschaden SCHEIĂźE.
Elimination dann gegen Gerd Habermann …. unsere Chancen standen gleich 0 ….. und genau so ist es auch gekommen ….. verloren …… mit einem defektem MAP Sensor und 10,9 Sekunden.
Egal alles war eigentlich , bis auf den Sensor, GANZ !!!!!! <- nicht defekt, nix kaputt ….unglaublich.
Aber wie sehen die Lager auch … der Filter sagte ok, kannst weiter machen, aber die Angst sagte ….AUFMACHEN.

So sahen die Lager aus….. fĂĽr uns SUPER ….. leichte Druckspuren an der Oberschale, aber das ist ok.

European Bug in …..wir kommen…….

Zum Ersten mal waren wir in Oschersleben. Unser Motor …. na ja ob der das schafft…. Lager technisch sind wir ja nicht so sicher ….. aber was soll schon auf 200 Meter kaputtgehen…… JA WAS …..

Hier sind alle noch optimistisch! Ich auch 🙂

Erster Lauf, ganz alleine die 1/8 Meile hoch…. zart geschaltet und mit nur 1 BAR !!! Ladedruck , aus meiner Sicht ….dahin gedĂĽmpelt, sind wir die 2 schnellste Zeit gefahren. Nur Michael Vogt, mit so einem V8 Kompressor Monster 2500PS+ war schlappe 0,5 Sekunden schneller.
Aber wir alle hatten keinen Grip und dementsprechend damit zu kämpfen.
Nun gut zweiter Lauf. Wieder nur 1 BAR, weil Frau meinte ….fahr du erst mal damit und dann sehen wir weiter ….. ich->alles gegeben und 0,3 Sekunden schneller geworden …YES ….
Also forderte ich mehr Ladedruck, den ich genau NICHT bekommen habe. Aussage: Hast du eine Launch benutzt ? ..Ich nein…. Sie: also ….. mach das erst mal dann sehen wir weiter ….
Dritter Lauf also 100% Burnout, 100% Launch….und …..am Start….100% kaputt !!!!….. SUPER !!!!
Wie heißt das beim Erlkönig,
…..der Motor der lebt, das Getriebe war tot……
Damit war Oschersleben schon vorbei!!!! Nix weiter testen oder dergleichen …..unser uraltes Getriebe Porsche G50 001 hatte den Geist aufgegeben.

hier ein Kegelrad mit Zahnausfall
Hier die Ersatzteile welche erneuert werden mĂĽssen.

Ihr seht, es wird nicht langweilig….. ich habe nun das Getriebe zu zerlegen, dann reparieren um dann alles wieder zusammen zubauen. 3 Tage Zeit bleiben mir…also……

und hier mal ein paar Bilder zum Ă–ltank ….

Jetzt hat der Ă–ltank folgende AnschlĂĽsse:
– 2 EnlĂĽftungen aus den Köpfen in den TAnk
– 2 EntlĂĽftungen aus dem Tank in den Auspuff
– 1 Abgang zur Ă–lpumpe
– 1 RĂĽcklauf vom Ă–ldruckventil
– 3 RĂĽckläufe von der Trockensumpfpumpe
– 1 Verschraubung zur BefĂĽllung
– 3 Heizelemente zu je 300 Watt
– 1 TermofĂĽhler
– 2 AnschlĂĽsse fĂĽr den Ă–lstand

hihihihi … das sollte reichen …… das geile an der Sache ist, dass wir ja auch jetzt den Gehäusedruck messen. Weil ich dachte, wenn wir da 1,5 und mehr bar drauf geben wird dieser ansteigen ……aber Pustekuchen nix da…. also pustet der Motor so gut wie nichts ĂĽber die Köpfe in den Tank!!!!!

Aber egal ….. jetzt wird weiter gebaut …. Oschersleben kommt immer näher ….

Ich fange mal mit den schlechten Nachrichten an.
Der DYNODAY ist ABGESAGT ! <- liegt an den guten Nachrichten 🙂

Die guten Nachrichten, die Kurbelwelle hält. Und auf den Lagern ist nun ein wunderbarers Tragbild zu erkennen.
Unser erster Test war mit Rektol Ă–l 5w50 RR -80 Grad. Wir haben 11 Läufe auf der Rolle gemacht. Alle so um die 600-750 PS. Danach sagte unser Ă–lfilter STOP ! Und als ich die Lager ausgebaut hatte ….war ich glĂĽcklich nicht noch einen Lauf gemacht zu haben.
Danach wieder frische Lager verbaut und ab auf die Rolle.
Unser zweiter Test mit w70 Kendall Ă–l -80 Grad. Wieder haben wir nur 11 Läufe auf der Rolle gemacht….jedoch waren ein zwei Ausrutscher mit der Leistung dabei. Also 700-820 PS. Der Ă–lfilter sagte weiter machen, aber wir wollten vergleichbare Werte haben. Also zerlegen und siehe da….. die Lager sahen wesentlich besser aus als mit dem Rektol Ă–L. Nun gut aber das hätte ja auch nur wieder Zufall sein können. ……. ……. ……..
Also alles neugelagert zusammengebaut.
Unser dritter Test mit w70 Kendall Ă–l -80 bis 100 Grad. Da die Lager ja gut aussahen, haben wir uns dieses mal entschlossen LASTLĂ„UFE zu machen (Dauer immer so 10-15 Sekunden). Also Läufe in denen ich im 1 Gang langsam anfahre und dann Vollgas 2-3-4 Gang fahre. Das haben wir 10 mal gemacht. Der Ă–lfilter sagte immer noch GO! Ok, dann noch die Launch eingestellt…… son bischen rumgeballert….1,5bar…..sollte reichen. Ă–lfilter immer noch auf GO. Aber egal, Motor zerlegen und die Lager ansehen. Sie sahen sogar noch einen Tick besser aus …..
Nun ist der Motor wieder zusammen mit neuen Lagern und wir sind NICHT bereit fĂĽr den ERSTEN WIRKLICHEN EINSATZ, da es noch die Elektrik zu vollenden gilt, die Ă–lheizung muss noch verbessert werden und und und (daher auch kein DYNODAY) .

Unser erster Einsatz wird, so alles hinhaut, in Oschersleben auf der 1/8 Mile sein. Ich denke, da kann so viel nicht kaputt gehen…… aber wie immer wir werden sehen.

wie lange habe ich schon nichts mehr geschrieben ….. LANGE … aber es ist auch nichts passiert. Nun ist die Welle zurĂĽck vom Schleifen …. und auch schon verbaut. 4-5 hundertstel Millimeter Lagerspiel haben wir nun am Pleuellagerzapfen.

Heute dann erstmal wieder den Haufen zusammen gebaut. Morgen geht es in den Rennwagen. Dabei werden die Ölleitungen neu verlegt, da der alte Öltank seine Position verändert hat. ( Bilder kommen )
Ich hatte aber ja etwas Zeit und habe mal ein wenig in unserem Pleuellager rumgewĂĽhlt.

Wie ich ja schon mal geschrieben hatte, können wir die Pauter Pleuel beim Zusammenbauen irgendwie mehr zusammendrĂĽcken als die BME Pleuel. Also, wen ich auf eine von unseren Wellen, welche auf 0,30 Zoll UntermaĂź geschliffen wurde, BME Pleuel verschrauben wĂĽrde, so hätte ich dann 0,10 mm Lagerspiel. Bei Pauter hingegen ist es komischerweise dann nur noch 0,05 mm bis 0,06 mm Lagerspiel. Warum auch immer …….
So haben wir jetzt eine Reservewelle !!!! mit Pauter Pleuel !!!!

Aber weiter, das ERSTE Rennen in Frankreich war fĂĽr uns nicht zu schaffen. Jetzt kommt EBI in Chimay Ende Juni.
Davor aber unser DYNODAY am 08.06.2024 !!!!! und da möchte ich endlich mal auf die Tube drücken.

Bis dahin Leute … ich berichte …..

So….. lange nichts mehr geschrieben …. wie auch …. die Welle war beim SchweiĂźen … es geht jetzt wieder von vorne los.
FĂĽr alle die wissen wollen wie eine Laser geschweiĂźte Welle aussieht, hier mal zwei Bilder davon.

Der Arme hat wieder mal alles gegeben. Da das SchweiĂźgut eine sehr gute Härte aufweist, fällt nach dem Schleifen das Harten weg. So bei uns …. sicherlich kann man dann noch polieren und und und … aber zum Testen ob das nun mit dem Lagerspiel hinhaut reicht das erst einmal.

Ach ja ….. LAGERSPIEL am Pleuel.
Da wir nun festgestellt haben, dass noch mehr Spiel zu noch besseren Lagerschäden führt, wird nun mal in die andere Richtung gegangen. Wenn man sich unzählige Lektüren über Ölkeil Schmierung und so weiter durchließt, dann wissen wir jetzt, dass der minimalste Ölfilm 0,0015mm bracht. Also 1,5 Tausendstel Millimeter !!! So , ARSCHLECKEN, die Welle wird nun auf 3 bis 4 Hundertstel Millimeter Laufspiel geschliffen. Dabei werden die Pleuel einzeln mit den jeweiligen Lagern verschraubt und dann passend zum Pleuelzapfen geschliffen. Bedeutet, wir können die Pleuel nachher nicht mehr vertauschen.
Als Ă–l verwenden wir dieses mal ein „dĂĽnne Suppe“ 5W50 von Rektol, um die Lagergut zu durchspĂĽlen.
Mal sehen ob das nun hinhaut.
…wir werden sehen …. bis dahin …..

So, nun ist es aus unserer Sicht auch endlich AMTLICH.

12 hundertstel Millimeter sind zu viel Lagerspiel, bei ALU Pleuel. Wie komme ich darauf … ganz einfach, wir konnten gerade mal 5 1/2 Läufe auf der Rolle machen. Dabei haben wir die Leistung auf 500 PS runter gedreht um langsam in die Vollen gehen zu können.
Aber dazu ist es dann nicht mehr gekommen. Unser Ă–lfilter hatte was dagegen. Ich kann eigentlich immer nur sagen …. BAUT DIESEN FILTER EIN!!!!!! bei uns, ist seit dem zwar sehr viel kaputt gegangen, aber Motorschäden mit abgerissenen Pleuel oder dergleichen hatten wir nicht mehr, dank des Filters.
Man sieht einfach alles dort. In unserem Fall, haben wir nach jedem Lauf geschaut, wie sieht es aus ….. und nach dem 5 Lauf den Filter mal ausgebaut und unter die Lupe genommen. Er war so voll mit Resten, dass wir den Filter gesäubert eingebaut haben, um dann nochmal den Motor laufen zu lassen. Dabei haben wir ihn nur 1 Minuten im Standgas laufen lassen….. das Ergebnis, verheerend, der ganze Filter saĂź voll mit Abrieb von Lagerschalen.
Also alles STOP. Motor raus und alles schön fein aufgemacht.

So sahen unsere Lager dann aus ……

Nett oder……. 3 Lagerwaren kurz vor TOT, eines war aber mal so richtig TOT, gut an der Farbe zu erkennen. An dem echt ĂĽbelen Lager, sieht die Lagerstelle (Peuellagerzapfen) auch nicht mehr so sexy aus …..

erotische Oberfläche eines Pleuellagerzapfen für Sardiesten 🙂

Damit ist fĂĽr uns klar, das Lagerspiel war zu groĂź. Wenn jetzt jemand nach unserem Ă–ldruck fragt, ja der lag die ganze Zeit ĂĽber 8 bar, hat aber unter Last angefangen zu zappeln.

Nun gut, wir werden jetzt dank der Sicherheit unseres Ă–lfilters, in genau die andere Richtung gehen. Also weniger Lagerspiel.
Angedacht sind jetzt 0,03-0,05 mm. NatĂĽrlich im kaltem Zustand.